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Roggenbrot mit Trockenhefe – schnelles Rezept

Brot backen kann so einfach sein: schnelles Rezept für ein leckeres Roggenbrot mit Trockenhefe. Keine lästige Gehzeit, kein Profi-Equipment, 100 % Genuss.
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Roggenbrot mit Trockenhefe – schnelles Rezept

Brot backen kann so einfach sein: schnelles Rezept für ein leckeres Roggenbrot mit Trockenhefe. Keine lästige Gehzeit, kein Profi-Equipment, 100 % Genuss.

65 min

einfach

vegan

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Dieses Roggenbrot mit Trockenhefe ist …

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einfach und gesund.

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vegetarisch und vegan.

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perfekt zum Mitnehmen.

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zum Einfrieren geeignet.

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ohne lästige Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker.

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selbstgebacken.

Roggenbrot backen leichtgemacht – mit Vollkornmehl und Trockenhefe

Wenn du beim Backen von Brot zu den unkomplizierten Typen zählst, dann wirst du dieses Roggenbrot lieben. Du benötigst keinen Sauerteig oder frische Hefe, sondern lediglich Trockenhefe. Worin sich Trockenhefe und frische Hefe unterscheiden?

Trockenhefe vs. Frische Hefe: Was macht den Unterschied?

Hefe ist ein aus Hefepilzen bestehendes Gär- und Triebmittel. Es handelt sich dabei um einen einzelligen Pilz, der sich durch Spaltung oder Sprossung extrem schnell vermehrt und dafür sorgt, dass Teige aufgehen. Frische Hefe besteht aus Hefezellen und einem hohen Wasseranteil. Möchte man Trockenhefe herstellen, entzieht man frischer Hefe das Wasser. Aufgrund des hohen Wassergehalts ist Frischhefe lediglich ca. 14 Tage im Kühlschrank haltbar. Trockenhefe hält sich bei richtiger Lagerung für mehrere Monate bis hin zu einem Jahr. Generell lässt sich sowohl Frisch- als auch Trockenhefe zum Backen von Kuchen und Brot verwenden. Profibäcker tendieren in der Regel zu Frischhefe, da diese eine etwas höhere Triebkraft als Trockenhefe besitzt. Außerdem soll der Geschmack geringfügig besser sein. Dies ist allerdings, wie so vieles, eine reine Geschmackssache. Da man bei den meisten Kuchen- und Brotrezepten Hefe lediglich als Triebmittel einsetzt, fällt dieser Faktor nicht so stark ins Gewicht. Bei Hefegebäck, in welchem hohe Anteile an Hefe verarbeitet werden, kann sich der geschmackliche Unterschied allerdings bemerkbar machen.

Frischhefe und Trockenhefe: Vor- und Nachteile auf einen Blick

  • Frischhefe punktet mit einer leicht höheren Triebkraft und einem etwas besseren Geschmack.
  • Dagegen steht der große Nachteil, dass sie nicht so lange haltbar und aufwändig in der Verarbeitung ist.
  • Trockenhefe hingegen hält sich länger, lässt sich leichter dosieren und du kannst sie einfach mit den restlichen Zutaten vermengen und auf das Anrühren verzichten.

Umrechnung von Trocken- und Frischhefe: Was du beachten musst

Ein Würfel frische Hefe (42 Gramm) lässt sich durch zwei Päckchen Trockenhefe (je sieben oder neun Gramm) ersetzen. Das Umtauschverhältnis beträgt 1 zu 3. Ein Gramm Trockenhefe entspricht drei Gramm Frischhefe. Schon gewusst? Als es Hefe noch nicht im Supermarkt gab, musste man sie direkt beim Bäcker kaufen. Da dieser nur größere Einheiten (Blöcke in Einheiten von einem Pfund, also 500 Gramm) vorrätig hatte, teilte er diese in 12 gleiche Teile, sodass die Kunden mit etwa einem Kilo Mehl backen konnten. So kam es dazu, dass ein Würfel Frischhefe genau 42 Gramm wiegt.

Roggenbrot mit Trockenhefe

Brot backen kann so einfach sein: schnelles Rezept für ein leckeres Roggenbrot mit Trockenhefe. Keine lästige Gehzeit, kein Profi-Equipment, 100 % Genuss.

einfach
  • Vorbereitungszeit:
    5 Minuten
  • Backzeit:
    1 Stunden
  • Gesamtzeit:
    1 Stunden 5 Minuten

Zutaten

16 Stücke
300 g Roggenvollkornmehl
100 g Hafervollkornflocken
30 g Haferkleie
100 g Sonnenblumenkerne
40 g Leinsamen
1.5 TL Salz
1 Päckchen Trockenhefe
1 EL Olivenöl

Utensilien

  • Kleine Kastenform (20 cm)

Zubereitung

  1. Roggenvollkornmehl, Hafervollkornflocken, Haferkleie, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Salz und Trockenhefe in einer Schüsselmischen.
  2. Olivenöl und 500 ml (lauwarmes)Wasser dazugeben und mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine gut verrühren.
  3. Kastenform einfetten (oder mit kompostierbarem Backpapierauslegen), Brotmischung einfüllen und nach Belieben mit zum Beispiel Kürbiskernen bestreuen. Bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ca. 60 Minuten backen. Anschließend mit der Stäbchenprobe testen, ob das Brot fertig ist.
  4. Fertiges Roggenvollkornbrot aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Wie findest du das Rezept?

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Smarte Tipps und Tricks für das perfekte Roggenvollkornbrot

  • Ergänze das Brot mit weiteren Samen und Körnern wie Hanfsamen oder bestreue es mit Haferflocken.
  • Tausche die Hafervollkornflocken durch Dinkelvollkornflocken aus.
  • Das Roggenvollkornmehl kannst du durch Dinkelvollkornmehl ersetzen.
  • Spare dir das Vorheizen. Du kannst das Brot direkt in den Ofen geben.
  • Lege die Brotbackform mit kompostierbarem Backpapier aus oder fette sie einfach gut ein.
  • Hast du keine Trockenhefe zur Hand, kannst du es im Notfall mit Backpulver probieren.
  • Kaufe Hefe in Bio-Qualität. Diese wird aus rein biologischen Zutaten hergestellt und enthält keine Emulgatoren oder sonstige künstliche Zusatzstoffe.
  • Zum Brot passen diese leckeren Rezepte: Buchweizensalat, Karottensuppe, Vegetarisches Chili.
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Grün backen, die Umwelt schonen: Warum das Roggenbrot mit Trockenhefe dich und die Umwelt glücklich macht

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Roggenvollkornmehl ist besonders reich an Ballaststoffen. Diese dienen als Quellstoff und unterstützen den Darm und die Verdauung. Wichtig: Genügend trinken, damit die Ballaststoffe ausreichend quellen können.

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Hafer werden viele positive gesundheitliche Benefits, wie zum Beispiel eine reinigende und regulierende Wirkung, zugeschrieben.

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Haferkleie wird genau wie Haferflocken aus dem Haferkorn hergestellt. Für die Herstellung von Haferflocken wird das volle Haferkorn, bei Haferkleie nur die äußeren Schichten und der Keimling verwendet. Und genau das macht Haferkleie zu einem günstigen heimischen Superfood. Haferkleie enthält wichtige Mineralstoffe und Vitamine wie zum Beispiel Eisen, Selen, Mangan und Magnesium sowie Zink und Folsäure. Daneben zeichnet sie sich durch einen hohen Ballaststoffgehalt aus. Auch hier gilt: Ausreichend trinken.

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Sonnenblumenkerne zählen zu den magnesiumreichsten Lebensmitteln. Daneben enthalten sie ungesättigte Fettsäuren, welche vor Herz- und Kreislauferkrankungen schützen und den Cholesterinspiegel konstant halten können.

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Leinsaat ist reich an Ballaststoffen, Proteinen und ungesättigten Fettsäuren. Sie fördern den Darm, machen lange satt und können Krebs vorbeugen. Auch hier gilt: Genügend trinken. Bei meiner Recherche habe ich einen sehr interessanten und ausführlichen Bericht über das heimische Superfood gefunden. Hierin sind auch wichtige Tipps, welche du bei der Einnahme von Leinsamen beachten solltest, enthalten. Wichtig: Leinsamen können die Einnahme von Medikamenten hemmen, weshalb du sie in einem zeitlichen Abstand von zwei bis drei Stunden zueinander einnehmen solltest. Weitere Tipps findest du hier.

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Hi, ich bin Anna-Maria,

 

Kind vom Lande, süchtig nach Kaiserschmarrn, wanderbegeistert und Gründerin von GlücksFood.

Hauptberuflich ein Zahlennerd, privat Hobbyköchin, -fotografin und Rezeptentwicklerin. Seit 2013 ernähre ich mich vegetarisch und weiß, wie schwer es gerade am Anfang sein kann, lecker vegetarisch zu kochen. Und genau dabei helfe ich dir. Lasse dich inspirieren von abwechslungsreichen Veggie-Rezepten und erfahre hilfreiche Tipps für deinen nachhaltigen Küchenalltag.

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