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Unverpackt einkaufen ohne Unverpackt-Laden – 11 einfache Tipps

von | 6. November 21 | Umweltbewusst

Unverpackt einkaufen ohne Unverpackt-Laden? Geht das? Definitiv. Heute zeige ich dir 11 einfache Tipps, mit denen du ab sofort umweltbewusster einkaufen gehen kannst.
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Unverpackt einkaufen ohne Unverpackt-Laden – 11 einfache Tipps

von | 6. November 21 | Umweltbewusst

Unverpackt einkaufen ohne Unverpackt-Laden? Geht das? Definitiv. Heute zeige ich dir 11 einfache Tipps, mit denen du ab sofort umweltbewusster einkaufen gehen kannst.

Unverpackt einkaufen: so einfach geht’s

Immer mehr Unverpackt-Läden öffnen ihre Tore. Doch leider gibt es immer noch zu wenige, sodass nicht jeder einen solchen vor seiner Haustüre hat. Aber auch ohne Unverpackt-Laden kannst du unverpackt einkaufen gehen. Was du konkret tun kannst, zeige ich dir in den folgenden 11 einfachen Tipps.

Wochenmarkt

Mittlerweile gibt es in vielen großen und auch in kleineren Städten einen Wochenmarkt mit vielen verschiedenen Produkten. Neben Obst und Gemüse findest du dort meistens auch andere Produkte wie zum Beispiel Käse und Antipasti.

Hofladen / Mühlen

Unverpackt einkaufen kannst du nicht nur in einem Unverpackt-Laden, sondern auch in Hof- und Bioläden oder in Mühlen. Vielleicht ist eine dieser Alternativen in deiner Nähe? Wenn ja, schaue doch mal vorbei und erkundige dich, was du dort unverpackt einkaufen kannst.

Verpackungsfreies Obst und Gemüse

Für Obst und Gemüse habe ich immer meine Frischenetze dabei. Diese kannst du selbst aus alten Shirts nähen. Solltest du neue Netze kaufen, dann achte darauf, dass diese aus Baumwolle sind, da Einkaufsnetze aus Polyester beim Waschen Mikroplastik ins Abwasser abgeben können.

Brote / Brötchen im eigenen Beutel

Beim Einkauf von Brot und Brötchen nutze ich meine eigenen Beutel. Die Waren werden mir über die Theke gereicht und ich packe diese in meine Stoffbeutel. Letztere nutze ich sogar, um das Brot und/oder die Brötchen einzufrieren. Solltest du an den Selbstbedienungstheken im Supermarkt einkaufen, dann kannst du diesen Tipp ebenfalls umsetzen. Damit an der Kasse ersichtlich ist, was du gekauft hast, kannst du den Beutel durch ein Frischenetz austauschen.

Unverpackt einkaufen an der Frischetheke

Hast du schon mal mit deiner eigenen Box an der Frischetheke eingekauft? Ich muss gestehen, dass ich diesen Tipp selbst noch nicht ausprobiert habe, dieser aber ganz oben auf meiner „unverpackt einkaufen“ Liste steht. Erkundige dich, ob der Laden deines Vertrauens diese Möglichkeit anbietet und probiere es einfach mal aus.

Lebensmittel Selbermachen

Tomatensoße im Glas? Haferdrink im Tetra Pak? Hast du schon mal daran gedacht, dass du solche Produkte auch ganz einfach selbst herstellen kannst? Die Tomaten für die Soße kannst du unverpackt einkaufen und zum Aufbewahren der fertigen Soße ein gebrauchtes Schraubglas verwenden. Auch der Haferdrink lässt sich kinderleicht selbst machen. Und das Beste: Du kannst selbst entscheiden, welche Zutaten du verwendest und auf unnötige Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker und Zucker verzichten. In der Kategorie „Besser als gekauft“ findest du einfache Rezepte zum Nachmachen.

Zero Waste Onlineshops: Unverpackt einkaufen im Internet

Solltest du vor Ort nicht fündig werden, dann kannst du dich online umsehen. Hier ist es wichtig, dass du nicht wöchentlich kleine Mengen bestellst, sondern lieber eine Sammelbestellung aufgibst. Achte bei der Wahl des Onlineshops darauf, wie die Produkte versandt werden. Die meisten Zero Waste Onlineshops setzen auf wiederverwendetes Verpackungsmaterial und/oder einen klimaneutralen Versand.

verpackungsfrei-einkaufen

Was tun, wenn „unverpackt einkaufen“ nicht möglich ist?

Auch bei mir klappt verpackungsfrei einkaufen mal besser und mal weniger gut. Das sollte dich aber nicht entmutigen. Jede Verpackung, die du einsparst, ist ein Beitrag und dort wo es nicht geht, achtest du zukünftig einfach auf die nachfolgenden Tipps.

Große statt kleiner Gebinde

Lebensmittel, die lange haltbar sind oder die du schnell verbrauchst, kannst du, in größeren Gebinden kaufen. So kaufe ich statt mehrere kleine Packungen Haferflocken, eine große und spare somit in Summe Verpackungsmüll ein.

Planung, Planung, Planung

Kennst du das? Nach der Arbeit schnell in den Supermarkt und die Frischenetze und Stoffbeutel liegen zu Hause? Um zu vermeiden, dass du auf Plastiktüten und Tragetaschen zurückgreifen musst, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Packe Einkaufsnetze und Stoffbeutel in deine Arbeitstasche. Diese sind nicht schwer und nehmen kaum Platz weg.
  • Plane deine Einkäufe und vermeide Spontaneinkäufe.

Auf Mehrweg achten

Habe ich die Wahl zwischen Plastik und Glas, wähle ich letzteres. Aber Vorsicht: Glas statt Plastik klingt super, allerdings ist die Glasalternative nur dann besonders sinnvoll, wenn es sich um Mehrwegglas handelt. Übriggebliebene Schraubgläser müssen aber nicht zwingend in den Altglascontainer. Du kannst sie zum Einmachen von Lebensmitteln oder zum Basteln verwenden. Auch als Vorratsbehälter eignen sich die Gläser. In meinem Vorratsschrank findest du fast ausschließlich wiederverwendete Schraubgläser von zum Beispiel Hülsenfrüchten, Tomatensauce und Müsli. Sogar mein Frühstück für das Büro transportiere ich in Altglas. Einfach, kostengünstig, ressourcenschonend.

Papier statt Plastik

Mittlerweile gibt es einige Produkte in Papierverpackungen. So kaufe ich Nudeln in Papiertüten und TK-Gemüse in Kartons. Natürlich ist Papier auch Müll und sollte als „Notlösung“ genutzt werden, wenn verpackungsfrei einkaufen nicht möglich ist.

Du musst nicht perfekt sein und auf alles verzichten

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Lasse dich nicht abschrecken und denke, dass das alles viel zu umständlich ist und sowieso nichts bringt.

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Wenn jeder nur ein paar Kleinigkeiten umstellt oder auf bestimmte Dinge achtet, kann in der Summe viel bewegt werden.

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Komme ins Handeln und versuche bewusster einzukaufen.

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Wie oben bereits erwähnt, gibt es auch bei mir sehr gute Einkäufe und weniger gute. Die Hauptsache ist, dass du dir Gedanken machst und startest.

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Hi, ich bin Anna-Maria,

 

Kind vom Lande, süchtig nach Kaiserschmarrn, wanderbegeistert und Gründerin von GlücksFood.

Hauptberuflich ein Zahlennerd, privat Hobbyköchin, -fotografin und Rezeptentwicklerin. Seit 2013 ernähre ich mich vegetarisch und weiß, wie schwer es gerade am Anfang sein kann, lecker vegetarisch zu kochen. Und genau dabei helfe ich dir. Lasse dich inspirieren von abwechslungsreichen Veggie-Rezepten und erfahre hilfreiche Tipps für deinen nachhaltigen Küchenalltag.

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